Berliner Höhlenkundliche Berichte,
Inhalt Band 24:
Michael Laumanns:
Atlas of the Great Caves and the Karst of Africa. Update 2: Congo, Democratic Rep. of the Congo, Egypt, Ethiopia, Gabon, Mada–gascar, Mauritania, Morocco, Rwanda, Sao Tome & Principe, Zimbabwe Dieser Band wurde durch die Bände 28–30 ersetzt. / This volume has been replaced by volumes 28–30.
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Inhaltsverzeichnis

Kapitel Titel Seite
Introduction / Einleitung 5
Acknowledgements 7
The 20 deepest and longest caves of Africa (30.07.2007) 10
Congo 11
Democratic Republic of the Congo 19
Egypt 35
Ethiopia 43
Gabon 53
Madagascar 63
Mauritania 103
Morocco 109
Rwanda 131
Sao Tome & Principe 151
Zimbabwe 153
General references 167

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Zusammenfassung

In 2002 wurde der “Atlas of the Great Caves and the Karst of Africa” in dieser Zeitschriftenreihe herausgegeben (Laumanns 2002a, b, c). Der Atlas hat sich zu einem unerwarteten Erfolg entwickelt und ich war über die positiven Reaktionen vieler Leser überrascht. In der Tat ist der Atlas zu einem höhlenkundlichen Standardwerk geworden, das eine nennenswerte Verbreitung gefunden hat und sicherlich zur speläologischen Erforschung des “schwarzen Kontinents” beitragen wird. Dies ist nur durch das Interesse der Leserschaft möglich geworden und es ist sehr erfreulich, dass vier Jahre Literaturrecherche, Manuskriptarbeit und umfangreiche Korrespondenz nicht umsonst waren! Natürlich geht die höhlenkundliche Forschung weiter, was die Frage aufwirft, ob der 2002er “Atlas of the Great Caves of Africa” als einmalige Zusammenstellung gesehen werden soll oder zukünftig als dauernde Quelle der Information über Höhlen und Karst in Afrika dienen soll – und wenn die letztere Alternative bejaht wird: Wie ist der beste Weg, fortzufahren? Intensive Diskussionen mit interessierten Kreisen führten einem “first update” des Afrika–Atlasses (Laumanns 2005). Es wurde vielfach die Auffassung geäußert, dass eine komplette zweite verbesserte Auflage den Nachteil haben würde, dass man dazu gezwungen wäre, erneut eine Anzahl von Büchern zu erwerben, bei denen viele Länderkapitel verglichen mit der ersten Auflage unverändert oder nur marginal verbessert wären. Daher wurde der Entschluss gefasst, vorerst Aktualisierungen des Atlasses in Form einzelner “Updates” zu veröffentlichen, die ausschließlich Länder umfassen, bei denen es nennenswerte neue Informationen gibt – sei es neue Expeditionüberichte, neue Höhlenpläne oder eine wesentlich verbesserte Länderbibliographie. Dies wird auch das Prinzip für zukünftige Aktualisierungen des “Atlas of the Great Caves and the Karst of Africa” sein und ich hoffe, damit allen Erwartungen gerecht werden zu können. Hiermit wird das “2nd update” des Atlasses vorgelegt. Sollten Länderexperten Fehler in bestimmten Kapiteln entdecken, so wird herzlich um Kontaktaufnahme mit dem Autor gebeten, um eine Aktualisierung zu ermöglichen. Dieser Atlas und seine zukünftigen Ergänzungen basieren auf dem “Atlas of the Great Caves of the World” (Courbon et al. 1989) und auf dem “Atlas des cavités non calcaires du monde” (Chübert & Courbon 1997). Zahlreiche geologische und geotektonische Informationen stammen aus der exzellenten Publikation “Limestone and Dolomite Resources of Africa” (Bosse et al. 1996), das eine einzigartige Informationsquelle über afrikanischen Karbonatgesteine darstellt (ISSN 0341–6429, erhältlich bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Postfach 510153, D–30631 Hannover). Außerdem wurde für das “2nd update” die brilliante Publikation von P. Van Straaten (2002) – “Rocks for Crops: Agrominerals of Subsaharan Africa” – benutzt, um Karbonatvorkomen zu lokalisieren. Diese Publikation erwähnt auch viele Fledermaus–Guano–Vorkommen in Höhlen. Außerdem wurde ein “Geological Atlas of Africa” von Schlüter (206) publiziert, der für zukünftige Updates des “Atlas of the Great Caves and the Karst of Africa” benutzt wird. Die jährlich von der UIS produzierten Speleological Abstracts dienten als Informationsquelle ab 1980. Weitere wertvolle Informationen über die aktuellen französischen Expeditionen nach Afrika wurden den Jahreüberichten der “Commission des relations et expéditions internationales” (CREI) der Fédération Française de Spéléologie entnommen. In den Literaturverzeichnissen wurden alle Artikel, die dem Autor vorliegen, kursiv gedruckt. Auf den Höhlenplänen zeigen alle Nordpfeile magnetisch Nord an.

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