Berliner Höhlenkundliche Berichte,
Inhalt Band 28-30:
Michael Laumanns:
Atlas of the Great Caves and the Karst of Africa. 2nd edition
Diese Bände wurden durch die Bände 68–69 ersetzt. / These volumes have been replaced by volumes 68–69.
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Inhaltsverzeichnis

Kapitel Titel Seite
Table of contents 4
Acknowledgements 8
General geological and tectonic basis with special reference to carbonate deposition 9
The 20 longest and deepest caves of Africa (31.05.2008) 14
Algeria 15
Angola 39
Benin 45
Botswana 49
Burkina Faso 57
Burundi 61
Cameroon 65
Central African Republic 73
Chad 79
Comoro Islands 83
Congo 89
Democratic Republic of Congo 97
Djibouti 113
Egypt 115
Equatorial–Guinea 123
Eritrea 125
Ethiopia 127
Gabon 137
Gambia 147
Ghana 149
Guinea 153
Guinea–Bissau 161
Ivory Coast 163
Kenya 167
Lesotho 179
Liberia 181
Libya 183
Madagascar 195
Malawi 235
Mali 239
Mauritania 245
Mauritius 251
Morocco 263
Mozambique 285
Namibia 295
Niger 315
Nigeria 321
Réunion 329
Rwanda 335
Sao Tome and Principe 357
Seychelles 361
Sierra Leone 363
Somalia 365
South Africa 377
Sudan 399
Swaziland 403
Tanzania 405
Togo 417
Tunisia 421
Uganda 431
Western Sahara 437
Zambia 441
Zimbabwe 449
General References 463

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Zusammenfassung

In 2002 wurde der “Atlas of the Great Caves and the Karst of Africa” in dieser Zeitschriftenreihe herausgegeben (Laumanns 2002a, b, c). Der Atlas hat sich zu einem unerwarteten Erfolg entwickelt und ich war über die positiven Reaktionen vieler Leser überrascht. In der Tat ist der Atlas zu einem höhlenkundlichen Standardwerk geworden, das eine nennenswerte Verbreitung gefunden hat und sicherlich zur speläologischen Erforschung des “schwarzen Kontinents” beitragen wird. Dies ist nur durch das Interesse der Leserschaft möglich geworden und es ist sehr erfreulich, dass vier Jahre Literaturrecherche, Manuskriptarbeit und umfangreiche Korrespondenz nicht umsonst waren! Natürlich geht die höhlenkundliche Forschung weiter, was die Frage aufwirft, ob der 2002er “Atlas of the Great Caves of Africa” als einmalige Zusammenstellung gesehen werden oder zukünftig als dauernde Quelle der Information über Höhlen und Karst in Afrika dienen soll — und wenn die letztere Alternative bejaht wird: Wie ist der beste Weg, fortzufahren? Intensive Diskussionen mit interessierten Kreisen führten zu zwei “Updates” des Afrika–Atlasses (Laumanns 2005; 2007). Viele weitere neue Informationen konnten jedoch nicht in den bisherigen Updates untergebracht werden. Daten drohten in verschiedenen Updates verstreut zu werden und der überblick verloren zu gehen. Daher wurde nun eine zweite Auflage des Atlasses erstellt. Sollten Länderexperten Fehler in bestimmten Kapiteln entdecken, so wird herzlich um Kontaktaufnahme mit dem Autor gebeten, um eine Aktualisierung zu ermöglichen. Dieser Atlas und seine zukünftigen Ergänzungen basieren auf dem “Atlas of the Great Caves of the World” (Courbon et al. 1989) und auf dem “Atlas des cavités non calcaires du monde” (Chübert & Courbon 1997). Zahlreiche geologische und geotektonische Informationen stammen aus der exzellenten Publikation “Limestone and Dolomite Resources of Africa” (Bosse et al. 1996), das eine einzigartige Informationsquelle über afrikanischen Karbonatgesteine darstellt (ISSN 0341–6429, erhältlich bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Postfach 510153, D–30631 Hannover). Außerdem wurde für das “2nd update” die brilliante Publikation von P. Van Straaten (2002) — “Rocks for Crops: Agrominerals of Subsaharan Africa” — benutzt, um Karbonatvorkomen zu lokalisieren. Diese Publikation erwähnt auch viele Fledermaus–Guano–Vorkommen in Höhlen. Außerdem wurde ein “Geological Atlas of Africa” von Schlüter (206) publiziert, der für zukünftige Updates des “Atlas of the Great Caves and the Karst of Africa” benutzt wird. Die jährlich von der UIS produzierten Speleological Abstracts dienten als Informationsquelle ab 1980. Weitere wertvolle Informationen über die aktuellen französischen Expeditionen nach Afrika wurden den Jahreüberichten der “Commission des relations et expéditions internationales” (CREI) der Fédération Française de Spéléologie entnommen. In den Literaturverzeichnissen wurden alle Artikel, die dem Autor vorliegen, kursiv gedruckt. Auf den Höhlenplänen zeigen alle Nordpfeile magnetisch Nord an.

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