Berliner Höhlenkundliche Berichte,
Inhalt Band 32:
Joerg Dreybrodt & Michael Laumanns (Ed.):
The Unknown North of Laos. Part 2 — 2006–2008: Karst and Caves of the Provinces Luang Phrabang, Luang Nam Tha, Xieng Khouang, Houaphan and Vientiane.
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Inhaltsverzeichnis

Kapitel Titel Seite
Abstract/Zusammenfassung/Résumé 5
1. Acknowledgements/Team Meübers 7
2. Introduction 12
2.1 History of speleological exploration in Laos 12
2.2 General remarks 14
3. Cave descriptions 17
3.1 New caves of the Luang Phrabang province 17
3.1.1 Geological overview 17
3.1.2 Area A: Nong Khiaw / Muang Ngoy 18
3.1.3 Area I: Phou Khoun 20
3.2 New caves of the Luang Nam Tha province 22
3.2.1 Geological overview 22
3.2.2 Area J: Vieng Phouka 22
3.3 The caves of the Houaphan province 39
3.3.1 Geological overview 39
3.3.2 Area K: Vieng Xai memorial caves (by Liz Price) 39
3.3.3 Area K: Other caves of the Vieng Xai and Xam Neua region 56
3.3.4 Area L: Caves of the Vieng Thong region 73
3.4 Area M: The caves of the Xieng Khouang province 78
3.5 Area N: The caves of the Vientiane province 85
4. Physiochemical data (by François Brouquisse) 89
5. Biospeleological observations (by Helmut Steiner) 95
6. Conclusions 104
7. References 104
Annexes
Caves explored during the 2006, 2007 and 2008 speleological projects 111
Photo tables 114
Atlas sheets cave survey Tham Pasat (Nam Mai) 120
Atlas sheets cave survey Tham Nam Long 126
Atlas sheets cave survey Tham Chaloun 136
Atlas sheets cave survey Tham Thia Thong 139
Survey of Kout Nam Rou 143

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Zusammenfassung

Vor der Publikation von Dreybrodt & Laumanns (2005), welche die Forschungen von 2000 – 2005 zusammenfasst, war Nord–Laos praktisch unbekannt im Hinblick auf seine Höhlen. Nur wenige Erkundungsprojekte und drei speläologische Expeditionen wurden vor 2000 in der Provinz Louang Phrabang durchgeführt: Im Rahmen des “Northern Lao–European Cave Project” (www.laoscaveproject.de) wurden die Arbeiten in 2006 (Provinz Louang Nam Tha, Vieng Phouka), 2007 und 2008 (hauptsächlich Houaphan–Provinz, Vieng Xai) fortgeführt. Während des Vietnam–Krieges hatte die kommunistische Pathet Lao für 9 Jahre ihr Hauptquartier. Höhlen wurden intensiv genutzt und Höhlenbunker für die Parteiführer sowie unterirdische Krankenhäuser eingerichtet. Diese historischen Höhlen symbolisieren die Geburt des heutigen Laos und werden als historische Monumente gepflegt. Mehr und mehr ausländische Touristen besuchen die Höhlen. Das Bedürfnis nach Dokumentation dieser Höhlen im schönen Turmkarst von Vieng Xai hat zu der vorliegenden Publikation geführt. Große unterirdische Flussläufe sind zahlreich und schließen die Durchgangshöhlen Tham Nam Long (4,5 km lang) und Tham Nam (3 km lang) ein. Neun weitere Höhlen mit mehr als 10 km Gängen wurden in 2007 vermessen. 6,7 km aus 22 Höhlen wurden im gleichen Gebiet in 2008 dokumentiert, unter anderem die Tham Ma Liong mit 1.565 m Länge. Das Projekt 2008 wurde in einer Filmdokumentation von ARTE verarbeitet. Ein weiteres Höhlengebiet nördlich von Vieng Thong (Houaphan–Provinz) im Nationalpark Nam Et Phou Louey wurde in 2007 kurz besucht. Drei Tage lieferten über 2 km Gänge aus drei Höhlen, u.a. aus der Tham Thia Tong (1,2 km, 200 weitere Meter unvermessen). Viele weitere Höhlen sind in der Region bekannt. Drei Kilometer der insgesamt 15 km vermessenen Gänge in 2007 resultieren aus anderen Gebieten, hauptsächlich aus Phou Khoun (Luang Phrabang/Vientiane–Provinz), wo das 2 km lange Tham Deu–Tham Dout–System aus zwei nicht miteinander verbundenen Höhlenflüssen besteht. Insgesamt sind bisher in Nordlaos 51,3 km Höhlengänge und 136 Höhlen dokumentiert. Der Bericht gibt einen überblick über alle besuchten Höhlengebiete mit detaillierten plänen und Höhlenbeschreibungen. Des weiteren ist ein Kapitel biospeläologischen Untersuchungen gewidmet.

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